Einführung in meine künstlerische Arbeit
Mittelpunkt meiner künstlerischen Neugier ist die Wahrnehmung ungebrochener Lebensformen. Die Rüpelhaftigkeit von Kindern konkurriert in meiner Malerei mit den Gefahren der Umwelt.
Die Bewegungen der Kinder, die oft unberechenbar sind, und das Erzählerische, welches von ihnen ausgeht, halte ich bildnerisch fest. Hierbei konkretisiere ich in der Regel keine Gesichtszüge.
Den Charakter erfasse ich durch die Gestik der gesamten Figur. Dabei verlagere ich das Gewicht bei der Darstellungsweise auf das Gestische, auf den Habitus, auf die spezifische Energie der Persönlichkeit. Für mich steht nicht das Portrait sondern vielmehr die Geschichte zwischen Bildraum und Figur im Vordergrund.
Die runde Form tritt mal als Kugel mal als Fläche in Erscheinung. Sie ist als Gegenpol zu den kantigen Flächen unabdingbar.
Meine Bilder beginnen stets mit der Zeichnung. Die Linien durchbreche
ich mit expressiven Farbflächen. Die Räumlichkeit ergibt sich
aus Form und Farbigkeit, die mittels Leichtigkeit und Schwere mehrere
Bildebenen schafft. Durch gelegentliche gezielte Verwendung reiner Farbtöne
stelle ich im Bild eine gewisse Ordnung her und setze damit Grenzen.
